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Die Transfer Company

06.11. - 10.11.2017

Delegationsbesuch aus Bosnien und Herzegowina zum Thema Erneuerbare Energien (Fokus: Wasserkraft)

Die TUM-Tech GmbH wurde von Bayern International beauftragt, von 06. bis 10. November 2017 den einwöchigen Besuch einer Delegation aus Bosnien und Herzegowina zum Thema Erneuerbare Energien (Fokus: Wasserkraft) zu organisieren.

In 2013 wurden in Bosnien und Herzegowina von den insgesamt 15.712 GWh produzierten Strom 6.971 GWh durch Wasserkraft produziert, was 44,4% entspricht.

Laut GTAI wird Bosnien und Herzegowina seinen Strom auch künftig hauptsächlich auf der Basis von Braunkohle und Wasserkraft erzeugen. Damit ist Wasserkraft bei weitem der dominante erneuerbare Energieträger. Aufgrund seiner Geographie verfügt BuH über Gebirgsflüsse mit großem Gefälle und Flüsse mit großem Abfluss, die beide über ein großes Potential für Wasserkraftnutzung verfügen.

Das geschätzte Wasserkraftpotential der kleinen Wasserkraft liegt bei ca. 2.500 GWh/Jahr. Derzeit gibt es lediglich ca. 25 kleine Wasserkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 36 MW. Es wurden ca. 100 Lizenzen für neue kleine Wasserkraftwerke erteilt (<5 MW), insg. ca. 200 MW. Neben einigen wenigen Projekten für große Wasserkraftanlagen soll insbesondere ein bedeutender Zuwachs bei den kleineren Wasserkraftanlagen erfolgen. Hierzu wurden bereits über 400 Standorte für kleine Wasserkraftanlagen identifiziert.

Neben dem Neubaupotential besteht ein großer Modernisierungsbedarf der bestehenden Anlagen: Das durchschnittliche Alter der Wasserkraftanlagen in BuH liegt bei über 30 Jahren, die ältesten Anlagen wurden in den 1950er Jahren gebaut. Zusätzlich zur attraktiven Ausgangssituation aufgrund des vorhandenen technischen Potentials für eine Wasserkraftnutzung bestehen attraktive finanzielle Rahmenbedingungen. In beiden Landesteilen gibt es eine Förderung von erneuerbaren Energien durch einen speziellen Einspeisetarif. Dieser gilt für einen Zeitraum von 12 Jahren für BuH und für 15 Jahre in der Republik Srspka.

Zudem finanziert die EBRD (European Bank for Reconstruction and Development) zahlreiche Wasserkraftprojekte in BuH, u.a. mit einem 35 Mio € Darlehen an einen der großen Energie-versorger zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, allen voran der Wasserkraft. Insgesamt ergibt sich daher beim Ausbau der erneuerbaren Energien ein klarer Fokus auf die Wasserkraft mit hervorragenden Geschäftschancen für die bayerische Wirtschaft.

Von 06. bis 10. November werden auf Einladung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen des BFP-Programms 15 Entscheidungsträger aus Bosnien und Herzegowina Bayern besuchen. Die Gäste kommen mit konkreten Investitionsabsichten und wollen sich über Produkte, Dienstleistungen und technologische Neuentwicklungen zum Thema Erneuerbare Energien (Fokus: Wasserkraft) informieren.

Bayerische Firmen erhalten im Rahmen des Delegationsbesuchs die einmalige Möglichkeit, der Delegation ihre Produkte und Dienstleistungen zu diesem Thema zu präsentieren.

Wir laden Sie - im Namen von Bayern International und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums - ein, an dieser exklusiven Möglichkeit zur Erschließung neuer Auslandsmärkte und zum Aufbau persönlicher Kontakte teilzunehmen. Bitte schicken Sie uns online oder per Faxanmeldung eine unverbindliche Interessensbekundung zu.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Hintergrund:

Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ ist einfach: Bayerische Unternehmer zeigen in ihren eigenen Betrieben oder bei Kooperationsveranstaltungen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos in Form von Fachvorträgen, Werksbesichtigungen oder Einzelgesprächsterminen, und sie können darüber hinaus aktiv an der Programmgestaltung mitwirken.

„Bayern – Fit for Partnership“ ist ein internationales Weiterbildungsprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Koordiniert wird es durch Bayern International, ein Tochterunternehmen des Freistaats Bayern. Nutzen Sie BFP als Marketinginstrument und profitieren Sie von Besuchen ausländischer Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen.